Mountainbiking in Ecuador

Im Urlaub mit dem Mountainbike durch Ecuador reisen

Auf dem Fahrrad ein fernes Land erkunden, das ist der Traum von vielen Reisenden. Wenn wer auf den Drahtesel setzt, der kann natürlich am Straßenrand viel mehr sehen und erleben als der Autofahrer.

Ecuador mit dem Fahrrad zu erleben, war also eine interessante Möglichkeit für einige Austauschstudenten und für mich, die wir alle als Backpacker das Land unsicher machen wollten.

Eines muss man aber vorweg nehmen: Wer in Ecuador Fahrrad fahren möchte, der sollte eine gewisse Kondition haben. Immerhin liegt das Land mitten in den Anden und teilweise doch extreme Steigungen sind keine Seltenheit.

Zwar wird man ohnehin nicht alle Höhenmeter auf dem Drahtesel bewältigen können, aber nur mit guter Kondition kommt man wirklich voran. Zum Klima in Ecuador muss man sagen, dass hier die Höhenlage doch weniger anstrengend für den Organismus wirkt, als man vielleicht annehmen möchte.

Schon nach wenigen Tagen hat man sich daran gewöhnt. Vor allem herrscht in Ecuador aber auch eine sehr angenehme Wärme vor, die mit der in Mitteleuropa nicht zu vergleichen ist.

Wer in Ecuador Mountainbiking möchte - und das ist eigentlich die einzige Möglichkeit dort überhaupt Fahrrad zu fahren - der muss nicht lange suchen. Schon allein in Quito, der Hauptstadt von Ecuador, gibt es vielfältige Möglichkeiten, sich ein Rad zu leihen.

Man sollte hier nach Möglichkeit vergleichen, da manche Verleiher Mountainbikes in katastrophalem Zustand anbieten, dieser bei anderen jedoch durchaus gut und verkehrssicher ist.

Eine Tour Richtung Cotopaxi, dem berühmten Vulkan vor den Toren Quitos, bietet sich mit dem Mountainbike immer an. Allerdings ist auch die Gegend rund um Mindo, den Park indem Nebelwald und vor allem Banos empfehlenswert.

Dies ist eine Gegend, die von weiten Wäldern ebenso geprägt ist, wie von Bergen, von denen aus sich wirklich eine einzigartige Aussicht bietet.

Empfehlenswert ist es noch, auf den Straßen immer eher vorsichtig zu fahren, denn der Fahrstil der motorisierten Ecuadorianer ist oftmals alles andere als sicher.