Reiten in Ecuador

Ecuador: Reiturlaub in einem ungemein interessantem und spannendem Land

Auch für Pferdefans ist Ecuador ein überaus interessantes Land. Man kann hier erleben, dass das Pferd in vielen Ländern dieser Erde durchaus noch eine wichtige Rolle spielt.

In der ecuadorianischen Hauptstadt Quito wird einem dies weniger auffallen, doch sobald man sich etwas außerhalb auf dem Lande befindet, kann man sofort die südamerikanischen Viehhirten, die Gauchos, auch in Ecuador bei ihrer Arbeit beobachten.

Dem europäischen Pferdefan wird hier allerdings schnell auffallen, dass der Umgang mit dem Vierbeiner ein gänzlich anderer ist.

Die Pferde leben bei Sonne wie Regen draußen, besondere Pflege lässt ihnen hier keiner zukommen und der Reitstil der Südamerikaner entspricht auch nicht dem, was wir in Mitteleuropa erleben.

Ein Klaps auf den Hintern des Tieres kann nicht schaden, so die einhellige Meinung, damit dieses möglichst schnell tut, was von ihm erwartet wird.

Doch dies zu verteufeln wäre ebenfalls der falsche Weg. Die meisten Pferde haben in Ecuador durchaus ein gutes Leben. Nur werden Sie als Arbeitstiere genutzt und eben nicht verhätschelt.

Sie sind die Lebensgrundlage vieler Bauern, da sie unerlässlich zum Hüten des Viehs sind.

Ferien werden auf einigen Bauernhöfen in Ecuador angeboten, bei denen man die Arbeit der Viehhirten kennen lernen kann. Aber es besteht in Ecuador auch die Möglichkeit zu mehrtägigen Wanderritten.

Doch egal, was man vielleicht hört, dass diese auch für Anfänger geeignet wären - richtig ist, dass man hier eine gewisse Erfahrung braucht, um überhaupt mehrtägige Ritte durchzuhalten.

Das Gelände in Ecuador ist oftmals sehr felsig, was den Pferden eine enorme Trittsicherheit abverlangt. Vielfach werden darum auch Maultiere genutzt, da diese grundsätzlich trittsicherer und ruhiger sind.

Wenn man als Anfänger in Ecuador reiten möchte, dann empfiehlt es sich, auf ein Maultier auszuweichen, bei einem Sturz ist dann der Boden auch nicht so weit entfernt.

Unbedingt lohnenswert ist übrigens ein Ritt auf den Cotopaxi, einem der berühmtesten Vulkane der Welt, vor den Toren Quitos.